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The Ark und die Mountain Lodge

 
   
 

Lodges aus Holz

The Ark
In den Aberdares liegt eine Lodge, die wie die Treetops und die Mountain-Lodge am Mt. Kenya auch, völlig aus Holz gebaut ist. The Ark im nordwestlichen Teil der Aberdares gelegen ist von ihrem Basishotel, dem Aberdares Country Club, zu erreichen. Im Hotel wird das komplette Gepäck deponiert, bis auf die wenigen Dinge für eine Übernachtung.
Nach einer interessanten Fahrt an kleinen Dörfern und Kikuyufarmen vorbei und dann mitten durch den Bergwald haben wir die Ark erreicht. Ein solider hochgelegener Holzsteg (Cat Walk) führte uns zu dieser Lodge, die in ihrer Form wirklich wie eine Arche, wie ein Schiff aussieht. Vom Steg aus entdeckten wir sehr viele Vögel, auch Mungos und DikDiks flüchteten unter dem Steg durch das Gebüsch. Die Vergabe der Zimmer in der Lodge verlief sehr schnell. Unser Zimmerchen war ca. 20 qm. groß, incl. des Duschraumes, aber auch sehr gemütlich. Die Lodge an sich ist ähnlich wie in einem Schiff auch im Innern gewöhnungsbedürftig eingerichtet, was die Orientierung angeht. Lange Gänge von Bug bis Heck, jeweils einer an Steuerbord und an Backbord.
Am Bug hinter dem Kaminzimmer ein großer Raum mit dem Ausblick auf das Wasserloch, die Fläche aus Gras und Sand mit den salzigen Mineralien, von den Lodgebetreibern für die Tiere ausgestreut, und dann die Tiere!

Elefanten, Büffel, Buschböcke, Warzenschweine, Spitzmaulnashörner, Nilgänse, viele Kleintiere. Wahlweise können in den Zimmern Summer aktiviert werden, die während der Nacht ertönen, wenn ein selteneres Tier auftaucht. Diese Summer werden des Nachts vornehmlich von beobachtenden Studenten bedient, die je nach Bedeutung die Anzahl der Signale absetzen.
Eine gemütliche Teestube mit dem gleichen Ausblick, ein kleines Souvenierlädchen und weiter hinten ein Kaminzimmer, Tee und Kaffee frei, eine Etage weiter unten das Restaurant, alles absolut gemütlich zum Verweilen für mehrere Tage. (1996)

Da diese Lodge, wie die anderen abgelegenen Baumlodges auch, nur für die Tierbeobachtung geschaffen wurden, sollte man wissen, daß verwöhnte Touristen, die zivilisatorischen Luxus wie z.B. Heizstrahler für eine "gemütlichere" nächtliche Tierbeobachtung oder einen reich ausgestatteten Andenkenshop brauchen und erwarten, hier nicht ihre Erfüllung finden.

Mountain-Lodge
Ähnlich wie die Ark in den Aberdares ist die Mountain-Lodge an den Hängen des
Mt. Kenya aus Holz erbaut. Obwohl auch nur eine Übernachtung üblich war, damit möglichst viele Gäste diese Lodge erleben können, ist sie ein ebenfalls wirklich ein lohnendes Ziel. Gutes Essen, großzügige Zimmer sind selbstverständlich, der große Balkon mit seinem Ausblick auf ein vom Wald umgebenes Gelände mit einem sehr großen Wasserloch und der freien Fläche erlaubt hervorragende Tierbeobachtungen.
Immer wieder habe ich meine Aufmerksamkeit auf den Waldrand gerichtet, wo zu sehen war, wie sich in kurzen Abständen Tiere an das Wasserloch wagten.
Eine Antilope hatte keine Gelegenheit, Wasser zu trinken, weil Büffel sie vertrieben haben, die Büffel wiederum wurden von Elefanten verscheucht. Sogar ein recht junger Elefant hatte den Erfolg, die viel größeren Büffel einzuschüchtern!


Zudem bietet ein unterirdischer Bunker den fast hautnahen Kontakt zu den Tieren. Elefanten, Büffel, Buschböcke, Warzenschweine, Nilgänse, Hammerköpfe und Marabus bieten Beobachtungen und Aufnahmen in aller Ruhe, und das ohne Fahrgeräusche oder das Wackeln im Safaribus!
Wer also die Qual der Wahl hat, braucht sich zumindest bei dieser Entscheidung keine Probleme zu machen, welche der Baumlodges er besucht.

 
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