| Die Afrikanischen oder Kaffernbüffel erreichen in ihrem Lebensraum Savanne ein Gewicht bis über 800 kg. Sie brauchen täglich Wasser und sind deswegen als Grasfresser ebenso wie die Zebras an das Wasser gebunden. Wie Elefanten und Warzenschweine suhlen sie sich gern im Schlamm, um sich zu kühlen und um Hautparasiten zu entfernen. |
![]() |
|
![]() |
Der Schreiseeadler wird von den Reisenden wegen seinem lauten hellen Schrei als "die Stimme Afrikas" bezeichnet. Er erreicht eine Flügelspannweite von 190- 250 cm und fängt im Sturzflug Fische, die sich nahe der Wasseroberfläche aufhalten. Er ist weit verbreitet, an fischreichen Seen und Flüssen zuhause und leicht frei sitzend auf kahlen Bäumen am Wasser auszumachen. | |
![]() |
Die
Thomson-Gazelle ist das typische Savannentier und die häufigste Gazelle
Ostafrikas. Sie lebt in Herden von 5 -50 Tieren mit nur einem Männchen.
Sie sind Grasfresser und folgen den Zebras und Gnus, nachdem das ungeliebte
hohe Gras abgeweidet ist. Ihre Feinde sind Geparden, Leoparden, Löwen,
Schakale und Wildhunde. Dank ihrer großen Schnelligkeit und Ausdauer
sind sie durchaus in der Lage, dem Angriff eines Geparden zu entkommen.
Als zweitschnellstes Tier der Savanne reichen ca. 300 Meter Vorsprung dazu aus. |
|
![]() |
Die Grant-Gazelle ähnelt der Thomson-Gazelle, ist jedoch etwas größer und hat längere und kräftigere Hörner. Der Flankenstreifen ist weniger auffällig, die Farbe des Fells wesentlich heller. Ihre Lebensweise unterscheidet sich kaum von der der Thommies, jedoch sind sie nicht so sehr vom Wasser abhängig. Früher hauptsächlich im nördlicheren Kenia vorkommend, besiedeln sie längst den Tsavo und den Amboseli. | |
![]() |
Die Impala-Antilope ist die bekannteste Antilope Ostafrikas. Das sicherste Unterscheidungsmerkmal ist das schwarze Haarbüschel am Fesselgelenk der Hinterbeine. Ein senkrechter schwarzer Streifen am Keulenrand ist ein weiteres Merkmal. Sie hat neben Geparden vor allem den Leoparden als Feind. Das hornlose Weibchen bringt sein Junges versteckt zur Welt und macht es erst nach mehreren Tagen mit der Herde bekannt. | |
![]() |
Mit
viel Willen kann man den Pavian im Wipfel der Akazie erkennen. Das Bild
entstand im Jahre 1992. Wie so viele Bäume gibt es diese prächtige Akazie schon lange nicht mehr. Bereits nach 2 Jahren war sie nur noch ein vertrockneter Baumstumpf. |
|
![]() |
Ein Sonnenuntergang ist in Kenia immer etwas besonderes. Hättet ihr gedacht, daß hier am Äquator die Sonne genauso schnell abtaucht wie bei uns in Deutschland? In Ostafrika wird es so schnell dunkel, weil die Sonne aufgrund der Äquatornähe senkrecht und nicht schräg scheint. Das Licht reflektiert also nicht an den Wolken am Horizont. Die Abend- oder Morgendämmerung dauert also nur etwa eine halbe Stunde, und da muss man sehr schnell zur Kamera greifen! | |