Vom Tsavo zum Amboseli
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dem Besuch des Tsavo-West Nationalparks geht es weiter zum Amboseli Nationalpark,
dem Reservat mit den besten Lebensräumen für die Elefanten Kenias.
Der Amboseli-Park am Fuß des Mount Kilimanjaro ist 392 qkm groß. Am Gate-West des Tsavo, in der Nähe der Chyulu-Hills, sammeln sich die Safari-Busse, um in einem gemeinsamen Konvoi die nicht ungefährliche Strecke zum Amboseli-Nationalpark zu bewältigen. Wir werden von mit Schnellfeuergewehren bewaffneten Soldaten begleitet, die als Abschreckung gegen frühere Banditenüberfälle von der Kenianischen Regierung abgestellt werden und so schon seit vielen Jahren eine sichere Passage dieser Strecke garantieren. Wenige Minuten später durchqueren wir einen erdgeschichtlich sehr jungen Lava-Fluss, den Shetani Lava Flow. Hier dürfen wir aussteigen und Lavabrocken als Andenken einsammeln.... Mehrere Sumpfgebiete, der Enkongo-Narok-, Ol Tukai- und der Longinye-Sumpf sowie der Amboselisee (immerhin 1200 m über NN!) beherrschen die Landschaft des Amboseli-Nationalparks ebenso wie der einzigartige Blick auf den nur 40 - 50 km nahen Kilimanjaro (5895 m). Auf der Zufahrt vom Tsavo aus passiert man nach dem Kimana Gate linker Hand einen wunderschönen Akazienwald mit dem Kili im Hintergrund. Erwähnenswert ist der Observation Hill, den man zu Fuß besteigen kann. Er bietet einen vorzüglichen Rundblick über Sumpf- und Steppenlandschaft. Leider war die Akazienallee am Fuße des Observation Hill 1996 fast verschwunden. Die Bäume, auf denen am Anfang der 90ger noch die neugierigen Meerkatzen auf die Safaribusse warteten, sind entweder schlichtweg vertrocknet oder an dem zu salzhaltigen Grundwasser zu Grunde gegangen. Hier, direkt am Sumpf, konnte ich 1991 die wegen ihrer markanten Stoßzähne leicht zu erkennenden Elefantenkuh "Ecco" mit ihrer Familie filmen. Ecco, die mir auch im Jahr zuvor in der Nähe der Amboseli-Lodge ein aufregendes Fotomotiv lieferte, war schon Hauptdarstellerin in Tierfilmen der Wissenschaftlerin Cynthia Moss, die im Amboseli das Verhalten der Elefanten jahrelang studierte. |
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1990 sah ich dort mein erstes und hier einziges Spitzmaulnashorn, das am Abend der Ankunft über die sehr staubige Graslandschaft marschierte. Der Wind hatte die feine vulkanische Asche so stark aufgewirbelt, daß sich der Himmel verdunkelte und wir Angst um unsere Kameraausrüstungen hatten. |
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