Lake-Nakuru  Nationalpark

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Fotosafari
Reisebericht
Von Nairobi aus geht es auf sehr guten Straßen in nördlicher Richtung vorbei am Lake Elementaita - der Anblick der charakteristischen Vulkanberge im Hintergrund lässt mich nie wieder los... - zum bekannten Lake Nakuru.
Der bis zu vier Meter tiefe Lake Nakuru wurde 1961 zum ersten Vogelnationalpark Ostafrikas erklärt. Durch das Vorkommen der zeitweise bis zu 2 Millionen Flamingos erlangte er schnell seine Berühmtheit. Flamingos ernähren sich von blaugrünen Algen (Spirolina) oder von Kleinkrebsen. Die Baboon-Cliffs (Pavianfelsen) am südöstlichen Rand ermöglichen einen grandiosen Überblick über den alkalihaltigen See.
Blick von den Baboon Cliffs, 25KB
Breitmaulnashörner, 16KB

Breitmaulnashörner wurden von überall her nach Nakuru gebracht, als man erkannte, daß dieser Lebensraum hier rund um den See ideal für diese gefährdeten Tiere ist. Sie entwickeln sich hier prächtig. Wilderer haben hier keine Chance, das Rhinohorn dieser friedlichen Tiere zu erbeuten, um schließlich den Menschen im fernen Osten eine pulverisierte Illusion zu ermöglichen.
Wussten Sie, dass das vordere Horn jedes Jahr um ca. 8 cm wächst?
Im Gegensatz zu den blätterfressenden Spitzmaulnashörnern fressen Breitmaulnashörner ausschließlich Gras.

Wasserbock, 18KB
Diese Defassa-Wasserböcke sind im Nakuru-NP sehr häufig anzutreffen. Sie genießen hier die allerbesten Lebensbedingungen. Die Gefahr durch die hier ansehnliche Anzahl von Leoparden und der wenigen Löwen stellt zwar eine Bedrohung besonders für die Jungtiere dar, hat jedoch auf die Population keinen Einfluss. Sie fressen vorwiegend Gras und lieben die Nähe des Wassers. Im Gegensatz zu den Böcken tragen die weiblichen Tiere keine Hörner.
Rothschildgiraffe, 24KB
Die sehr seltenen Uganda- oder Rothschildgiraffen wurden 1977 hier ausgesetzt, als sie in den Kriegswirren Ugandas nahe der Ausrottung waren. Sie unterscheiden sich von den bekannteren Massai-Giraffen insbesondere durch das weiße Fell ihrer Beine.
Mittlerweile haben sich diese Giraffen so zahlreich vermehrt, daß mehrere Tiere wieder in ihre alte Heimat zurückgebracht werden konnten.
Fortsetzung