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Von Nairobi
aus geht es auf sehr guten Straßen in nördlicher Richtung vorbei
am Lake Elementaita - der Anblick der charakteristischen Vulkanberge
im Hintergrund lässt mich nie wieder los... - zum bekannten Lake
Nakuru.
Der bis zu vier Meter tiefe Lake Nakuru wurde 1961 zum ersten Vogelnationalpark Ostafrikas erklärt. Durch das Vorkommen der zeitweise bis zu 2 Millionen Flamingos erlangte er schnell seine Berühmtheit. Flamingos ernähren sich von blaugrünen Algen (Spirolina) oder von Kleinkrebsen. Die Baboon-Cliffs (Pavianfelsen) am südöstlichen Rand ermöglichen einen grandiosen Überblick über den alkalihaltigen See. |
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Breitmaulnashörner wurden
von überall her nach Nakuru gebracht, als man erkannte, daß
dieser Lebensraum hier rund um den See ideal für diese gefährdeten
Tiere ist. Sie entwickeln sich hier prächtig. Wilderer haben hier
keine Chance, das Rhinohorn dieser friedlichen Tiere zu erbeuten, um schließlich
den Menschen im fernen Osten eine pulverisierte Illusion zu ermöglichen. |
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Diese Defassa-Wasserböcke sind im Nakuru-NP sehr häufig anzutreffen. Sie genießen hier die allerbesten Lebensbedingungen. Die Gefahr durch die hier ansehnliche Anzahl von Leoparden und der wenigen Löwen stellt zwar eine Bedrohung besonders für die Jungtiere dar, hat jedoch auf die Population keinen Einfluss. Sie fressen vorwiegend Gras und lieben die Nähe des Wassers. Im Gegensatz zu den Böcken tragen die weiblichen Tiere keine Hörner. | |
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Die
sehr seltenen Uganda- oder Rothschildgiraffen wurden 1977 hier ausgesetzt,
als sie in den Kriegswirren Ugandas nahe der Ausrottung waren. Sie unterscheiden
sich von den bekannteren Massai-Giraffen insbesondere durch das weiße
Fell ihrer Beine. Mittlerweile haben sich diese Giraffen so zahlreich vermehrt, daß mehrere Tiere wieder in ihre alte Heimat zurückgebracht werden konnten. |
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