Tüpfel-Hyäne |
||
|
Sie stehlen
zwar ständig die Beute anderer Jäger, jedoch ist erwiesen, daß
sie öfter durch eigene Jagd zu Beute kommen als die Löwen. Hyänen
jagen fast 80 Prozent ihrer Beute selbst, und das meist nachts. Gnus,
Zebras und Gazellen gehören vor allem dazu. Die Löwen sind es,
die ihnen den Riss streitig machen. Hyänenweibchen sind größer
als die Männchen, und man kann sie nicht so recht von den Vätern
unterscheiden. Sie fressen nicht selten bis zu 15 Kilogramm Fleisch, ehe
sie gesättigt den Männchen die Reste der Beute überlassen.
Das Gebiss dieser Tiere kann Elefantenknochen zerkleinern, nichts bleibt
übrig vom Kadaver in der Savanne.
Hyänen sind übrigens mit Mungos und Zibetkatzen verwandt und haben viele Eigenschaften von Hunden angenommen. |
![]() |
|