Safari kwa Kenya 2005

Die Tour der Abenteuer


21.09.05 - 25.09.05
Samburu National Park, Larsen`s Camp


 
 
 
 


Mit unserer Torte bewaffnet machten wir uns am nächsten Morgen,
nach einem phantatischen Blick auf den Mount Kenya und einem ausgiebigen Frühstück auf den weiteren Weg in den heißen Norden.

In Nanyuki stoppten wir an einer Tankstelle und hatten die Gelegenheit für einen Toilettenbesuch. Dafür musste erst ein Schlüssel organisiert werden - als wir das Hockklo dann sahen, war uns allerdings nicht mehr so ganz klar, warum der Aufwand mit dem Schlüssel betrieben wurde... Wir hielten noch an einem kleinen Supermarkt und kauften Plastikmesser und -gabeln für unsere in der Kühlbox wartende Torte. Dann ging es weiter, bis Isiolo fuhren wir mehrere Stunden ohne Unterbrechung, dann war wieder Zeit für`s Tanken und für einen Toilettenstop. Wir hielten an einer Tankstelle am Ortseingang von Isiolo. Die Tankstelle an sich machte schon einen sehr gepflegten Eindruck, aber erst die Toiletten... wir waren richtig ein wenig begeistert. Kein Vergleich zum Hockklo in Nanyuki. Ich beschloss, irgendwann einmal einen Toiletten-Guide Kenya zu verfassen, und diese Toilette darin mit 5 Sternen zu versehen!

Auf der uns noch vom letzten Jahr bekannten Ruckelpiste fuhren wir anschließend weiter bis zum Ngare Mara Gate.
Dieses Gate ist der Eingang zum Buffalo Springs National Reserve.
Die drei Parks Buffalo Springs National Reserve und Samburu National Park (oftmals fälschlicherweise als eine Einheit gesehen und nur als “Samburu” bezeichnet) sowie Shaba National Reserve liegen dicht beisammen bzw. gehen ineinander über.
Da sich die Parkverwaltungen meistens nicht einig sind, müssen in der Regel für alle drei Parks getrennt park fees, Parkgebühren, gezahlt werden. Im letzten Jahr war es noch so und das war auch der Grund, warum wir nicht in den “eigentlichen” Samburu National Park gefahren sind. Dieses Jahr hatten wir das Glück, dass Einigkeit herrschte und wir somit a) nur einmal Parkeintritt zahlen mussten und b) vom Ngare Mara Gate aus durch den Buffalo Springs National Reserve hindurch in den Samburu National Park fahren konnten (anderenfalls hätten wir, um einmal Parkgebühren zu sparen, weiter nach Norden, quasi um die Parks herum bis zum Archer`s Post Gate fahren müssen).

Die Fahrt zu unserem Camp, dem Larsen`s, verbanden wir mit einem kleinen game drive - und das war eine goldrichtige Entscheidung, denn es dauerte nicht lange, und wir sahen einen auf einem Baum am Flussufer dösenden Leoparden!
Juchhu, so ein Foto fehlte uns noch in unserer Sammlung! Wir waren schier aus dem Häuschen und konnten unsere Teleobjektive gar nicht schnell genug in Position bringen. Der Leopard war einmalig schön, Ngai (der Gott der Einheimischen) war uns gnädig und hatte uns ein wahres Prachtexemplar beschert. Wir dankten dem Himmel, und konnten uns nicht satt sehen an der eleganten Großkatze.
Die wiederum lag völlig entspannt auf ihrem Baum und tat so, als ob sie das alles furchtbar langweilte. Wahrscheinlich dachte sie sich, schon wieder diese merkwürdigen Touristen, gähn, da schlaf ich am besten einfach weiter...

 

 
 
 
 



 
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