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Nachdem wir unseren Transferbus gefunden haben, geht es auch schon
los, durchs heiße, laute, überfüllte Mombasa.
Wegen der bevorstehenden Crosslauf-Weltmeisterschaften, hier als “Mombasa
marathon” bezeichnet, sind überall an den Hauptverkehrsstraßen Baumanpflanzungen
vorgenommen und Müllhalden beseitigt worden.
Man bekommt einen kleinen Eindruck davon, wie viel schöner es in Mombasa
aussehen könnte, wenn zumindest der Müll weg wäre…
Aber das bleibt wohl ein ziemlich hehres Ziel.
Wir fahren auf die Likoni ferry, und auch hier geht alles ohne größere
Zeitverzögerungen vonstatten.
Kaum haben wir uns umgeguckt, sind wir auch schon in Likoni und brausen
mit offenen Fenstern und angenehmem, aber leider nicht wesentlich kühlerem
Fahrtwind Richtung Diani Beach. Zwischenzeitlich hat es angefangen zu
regnen, und je näher wir unserem Ziel kommen, desto dicker werden die
Regentropfen. Trotzdem geht die Fahrt schnell vorüber, und schon haben
wir Ukunda - wo gerade ein richtiger tropischer Regenguss herunterkommt
- erreicht.
Von dort sind es nur noch zwei, drei Kilometer, also quasi ein Katzensprung,
bis zum Gate des Leisure Lodge Hotels, unserem Domizil für die nächsten
14 Tage.
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Als wir hier ankommen, werden wir mit Regenschirmen erwartet
- das in Mombasa nur zu erahnende Gewitter befindet sich direkt über uns
(als wir aus dem Bus steigen, hören wir als erstes lautes Donnern) und
begrüßt uns mit heftigem Platzregen.
Wir beeilen uns, in die Lobby zu kommen, wo wir im Laufe der nächsten
halben Stunde zunächst die üblichen Formalitäten erledigen. Danach geht
es zu den Zimmern.
Wir hatten Standardzimmer gebucht, der ohnehin hohen Preise wegen auf
die Luxus-Varianten verzichtet, und waren nach den im Internet zu findenden
Kritiken ein wenig vorgewarnt, was Zustand und Ausstattung der Zimmer
angeht.
Dies betrifft insbesondere die Badezimmer, die eine Renovierung durchaus
vertragen könnten: Badewanne und Fliesen haben schon mal bessere Zeiten
gesehen, und die Armaturen sind ziemlich verkalkt. |
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Dafür gibt es einen Fön, und der Wasserstrahl der Dusche ist zumindest
in meinem Zimmer erstaunlich gut. Ansonsten macht der Rest des Zimmers
einen ganz netten Eindruck, allerdings wären ein bisschen neue Farbe
an den Wänden und eine aufgefrischte Innendekoration vielleicht doch
mal angebracht. Neben Telefon und Klimaanlage verfügt das Zimmer noch
über einen Deckenventilator, und ein Moskitonetz ist auf Nachfrage erhältlich.
Im Garderobenschrank im Flur befindet sich ein Safe, so dass man seine
Habseligkeiten im Zimmer einschließen kann. Da ich nach einer Woche
aufgrund eines Wasserschadens das Zimmer wechseln muss und in die Superiorkategorie
umgebucht werde, habe ich den direkten Vergleich und stelle fest, dass
sich der Mehrpreis für die bessere Zimmerkategorie allerdings doch gelohnt
hätte: hier ist alles neurer, das Bad vor nicht allzu langer Zeit renoviert
und mit besseren Armaturen ausgestattet.
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