Kenya 2007


 
 

Nachdem wir unseren Transferbus gefunden haben, geht es auch schon los, durchs heiße, laute, überfüllte Mombasa.
Wegen der bevorstehenden Crosslauf-Weltmeisterschaften, hier als “Mombasa marathon” bezeichnet, sind überall an den Hauptverkehrsstraßen Baumanpflanzungen vorgenommen und Müllhalden beseitigt worden.
Man bekommt einen kleinen Eindruck davon, wie viel schöner es in Mombasa aussehen könnte, wenn zumindest der Müll weg wäre…
Aber das bleibt wohl ein ziemlich hehres Ziel.
Wir fahren auf die Likoni ferry, und auch hier geht alles ohne größere Zeitverzögerungen vonstatten.
Kaum haben wir uns umgeguckt, sind wir auch schon in Likoni und brausen mit offenen Fenstern und angenehmem, aber leider nicht wesentlich kühlerem Fahrtwind Richtung Diani Beach. Zwischenzeitlich hat es angefangen zu regnen, und je näher wir unserem Ziel kommen, desto dicker werden die Regentropfen. Trotzdem geht die Fahrt schnell vorüber, und schon haben wir Ukunda - wo gerade ein richtiger tropischer Regenguss herunterkommt - erreicht.
Von dort sind es nur noch zwei, drei Kilometer, also quasi ein Katzensprung, bis zum Gate des Leisure Lodge Hotels, unserem Domizil für die nächsten 14 Tage.

 

 
 


Leisure Lodge

 
 

Mombasa Südküste/Diani Beach - Leisure Lodge Hotel

 
  Als wir hier ankommen, werden wir mit Regenschirmen erwartet - das in Mombasa nur zu erahnende Gewitter befindet sich direkt über uns (als wir aus dem Bus steigen, hören wir als erstes lautes Donnern) und begrüßt uns mit heftigem Platzregen.
Wir beeilen uns, in die Lobby zu kommen, wo wir im Laufe der nächsten halben Stunde zunächst die üblichen Formalitäten erledigen. Danach geht es zu den Zimmern.
Wir hatten Standardzimmer gebucht, der ohnehin hohen Preise wegen auf die Luxus-Varianten verzichtet, und waren nach den im Internet zu findenden Kritiken ein wenig vorgewarnt, was Zustand und Ausstattung der Zimmer angeht.
Dies betrifft insbesondere die Badezimmer, die eine Renovierung durchaus vertragen könnten: Badewanne und Fliesen haben schon mal bessere Zeiten gesehen, und die Armaturen sind ziemlich verkalkt.
 
 


Dafür gibt es einen Fön, und der Wasserstrahl der Dusche ist zumindest in meinem Zimmer erstaunlich gut. Ansonsten macht der Rest des Zimmers einen ganz netten Eindruck, allerdings wären ein bisschen neue Farbe an den Wänden und eine aufgefrischte Innendekoration vielleicht doch mal angebracht. Neben Telefon und Klimaanlage verfügt das Zimmer noch über einen Deckenventilator, und ein Moskitonetz ist auf Nachfrage erhältlich. Im Garderobenschrank im Flur befindet sich ein Safe, so dass man seine Habseligkeiten im Zimmer einschließen kann. Da ich nach einer Woche aufgrund eines Wasserschadens das Zimmer wechseln muss und in die Superiorkategorie umgebucht werde, habe ich den direkten Vergleich und stelle fest, dass sich der Mehrpreis für die bessere Zimmerkategorie allerdings doch gelohnt hätte: hier ist alles neurer, das Bad vor nicht allzu langer Zeit renoviert und mit besseren Armaturen ausgestattet.

 
 
   

 
 

 

 
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