Malindi 04/05 Malindi III |
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Nachdem wir die üblichen Formalitäten erledigt hatten, wurden wir -
am blinkenden Weihnachtsbaum vorbei - zu unserem Zimmer geführt. Dazu
ging es zunächst aus der Empfangshalle heraus in den großen Innenhof
der Hotelanlage, wo wir schon den Pool mit seinem herrlich blau schimmernden
Wasser erkennen konnten. Oh ja, eine Erfrischung war dringend vonnöten,
und am liebsten wären wir direkt ins kühle Nass gesprungen! |
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Nachdem wir unsere erste Erkundungstour in der Hotelanlage gemacht und die ersten Fotos geschossen hatten, machten wir es uns bis zum Mittagessen am Pool gemütlich. Ach, war das herrlich, die Sonne auf der Haut zu spüren! Wenn es uns zu heiß wurde, brauchten wir nur ein paar Schritte machen, und wir waren im kühlenden Wasser. Der Vormittag ging so sehr schnell vorüber, und auf einmal erklang leises Trommelgewirbel - Lunchtime, die Essenszeiten wurden hier musikalisch angekündigt, eine schöne Idee. Es war tatsächlich so, dass wir Hunger hatten, und das leckere Buffet zog uns magisch an. Allzu viele andere Gäste versammelten sich hier zum Essen eher nicht, also war das Hotel wohl nicht ausgebucht. Von hektischer Betriebsamkeit keine Spur, im Gegenteil, alles lief sehr entspannt und ruhig ab - Balsam für unsere stressgeplagten Seelen, echte Erholung halt. Nach dem Mittagessen wagten wir uns zu einem kleinen Spaziergang an den Strand. Dort herrschte ziemliche Betriebsamkeit, richtig was los war hier, jede Menge Menschen - Einheimische und Touristen - hatten offensichtlich die gleiche Idee wie wir. Von einem größtenteils von Einheimischen belagerten open-air-Restaurant kam laute Musik, dort herrschte echte Party-Stimmung... Fröhliche Weihnachten, mit der Betonung auf “Fröhliche”! Natürlich waren wir gleich als Neuankömmlinge auszumachen und zogen so erstmal die Aufmerksamkeit etlicher beachboys auf uns. Discobesuch, Souvenirkauf, T-Shirt-Tausch, zu allen möglichen Aktivitäten wurden wir aufgefordert und lernten so innerhalb weniger Minuten unter anderem Mike, Steven, Hassan kennen... Ganz so aufdringlich wie in Diani Beach waren die beachboys hier aber (zunächst) dann doch nicht, und so war es noch einigermaßen erträglich. Auch der Nachmittag verging wie im Fluge, ein bisschen Sonnenbaden, ein bisschen Schwimmen, dann einen Kaffee trinken, und schon war es Zeit, sich für den Abend zurechtzumachen. Das Essen wurde wieder musikalisch angekündigt und schon schwärmten alle Gäste heran. Das reichhaltige Büffet hatte jede Menge kulinarischer Genüsse zu bieten, daher dachten wir, dass ein bisschen Bewegung nach dem Essen wohl ganz angebracht sei, und machten uns so auf den Weg zum Nachbarhotel Tropical Beach. Auf der kleinen Nebenstraße mussten wir knappe 100 m gehen, dann waren wir da. Dieses Hotel war doch um einiges größer als das recht überschaubare Coconut Village, und es wimmelte vor Italienern...! Huch, das war offensichtlich eine der unter den “Horden von italienischen Pauschaltouristen” recht beliebten Anlagen. Lange haben wir uns da nicht aufgehalten, als eine furchtbar hibbelige, aufgedrehte italienische Animateurin ihre Runde drehte, sind wir doch recht schnell wieder verschwunden, und haben stattdessen den Abend ruhig bei einem Gläschen Kenya Gold an der Bar unseres Hotels ausklingen lassen. Man soll es ja auch am ersten Tag nicht übertreiben...! |
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