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Gefahren und Ängste

 


Vor allem der Erstreisende denkt über die Gefahren nach, die in einem so exotischen Land wie Kenia oder Tansania, eigentlich also in einem fernen Land drohen könnten. Wie verhalten sich die Einheimischen, wie verhält man sich selbst ihnen gegenüber, und wie steht es mit dem Risiko, krank zu werden, worauf muss man beim Essen achten und und und..

Sehr viel ist an anderer Stelle in den Tipps schon erwähnt worden, sodaß mir nur wenige Bemerkungen und Hinweise übrig bleiben.

Die Menschen, die in dieser Region Ostafrika leben, sind überaus freundlich, mehr, als wir es von zu Hause her kennen, und freuen sich ehrlich über unseren Besuch. Leider aber gibt es auch dort Leute, die wie bei uns im Schutze der Dunkelheit einmal zulangen und beispielsweise die offen getragene Kamera stehlen.

Unterwegs auf der Safari erleben wir, daß uns bewaffnete Soldaten begleiten oder daß auch an einem Aussichtspunkt am Mara-River Ranger mit Gewehren stehen, um uns nicht nur vor den Krokodilen zu schützen. Diese Schutzmaßnahmen sind ungefähr vor 15 Jahren von der kenianischen Regierung angeordnet worden, um Überfälle auf Touristenbusse abzuwehren. Seit sie da sind, hat es keine Probleme mehr gegeben.
Bei einem meiner Urlaube an der spanischen Mittelmeerküste (Salou) drohte die Gefahr, daß die ETA Anschläge plane, und tatsächlich ist später bei Tarragona am Strand eine Bombe explodiert.

Schlangen und Skorpione gibt es natürlich in Ostafrika. Auch anderes Ungeziefer kann aufgrund mangelnder Hygiene den Menschen zusetzen. Wir sollten jedoch bedenken, daß die Leute dort ebenso wie wir das ihnen mögliche tun, um solchen Problemen zu entgegnen.
In besiedelten Gebieten sind Schlangen und Skorpione weitestgehend ausgerottet, so daß man als Touri davor keine Angst zu haben braucht. In Billighotels mit unzureichender Hygiene jedoch können Kakerlaken oder andere ekelige Insekten dem Gast durchaus die Übernachtung verderben.

Ostafrika ist also nicht gefährlicher als jedes andere exotische Reiseland der Welt. Überall, wo Armut herrscht, gibt es Raub und Diebstahl. Wenn man sich an vertrauenswürdige Reiseveranstalter hält und auch sonst die empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen berücksichtigt, sollte ein Aufenthalt in diesem Land problemlos sein.
Ein Blick auf die Empfehlungen des Auswärtigen Amtes ist jedoch immer sehr ratsam!