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Zunächst der Hinweis, daß ich kein Arzt bin
und deshalb die folgenden Ratschläge ohne Gewähr auf Richtigkeit
bzw. Vollständigkeit abgebe.
In Malaria-Gebieten (Kenia und Tansania gehören dazu!) ist eine Vorsorge
dringend zu empfehlen!
Gehen Sie rechtzeitig zum Arzt (möglichst Tropenarzt), und zwar
schon mehrere Monate vor Antritt. (Tetanusimpfung, Hepatitis A + B, Gelbfieberimpfung,
Malaria-Profilaxe,
in manchen Gebieten sogar Typhus, das Problem der Thrombose bei längeren
Flugzeiten etc.. sind wichtig)
In Tansania und auch Kenia ist Gelbfieber- und Choleraimpfung dringend
anzuraten.
Manche Impfungen oder Vorsorgeeinnahmen durch Tabletten wirken erst nach
vielen Tagen oder Wochen. Infos zur Impfpflicht beim Tropeninstitut
der Uni München.
In erster Linie ist es also bei Malariagefahr
wichtig, gar nicht erst gestochen zu werden!
Bester Schutz gegen Moskitostiche ist neben chemischen Mitteln
das Tragen von langärmligen hellen Hemden und langen Hosen, besonders
in der Dämmerung (am Abend).
An stehenden Gewässern, z.B. den lodgeeignen beleuchteten Hausteichen
solltest Du Dich nicht zu lange aufhalten! Besonders
hier werden in der Dämmerung die Malariamücken durch das Licht
angelockt. Stehende Gewässer sind die Brutgebiete und beliebtesten
Aufenthaltsorte dieser Insekten.
Lasst nie in Euren Quartieren beim Verlassen (während der Abwesenheit)
das Licht brennen! Die Klimaanlage sorgt ebenfalls für guten Schutz,
da die Mücken schon wenig niedrigere Temperaturen nicht mögen.
Mückenmittel wie Autan oder Nobite sind sehr wirksam. Verlangt
ein Moskito-Netz in
gefährdeten Gebieten.
Auch nach zwei bis sechs Wochen nach einer Tropenreise sollte mit einer
Malaria gerechnet werden. Fieber und Schnupfen, Husten, Heiserkeit sind
ähnlich wie die Grippe die Anzeichen. Daher ist es sehr wichtig,
dem Arzt vom Urlaub in den Tropen zu berichten.
Starke Sonnenschutzmittel
sind z.B. im Ngorongoro-Krater dringend zu empfehlen.
Trinkt nie Leitungswasser in Afrika! Auch
das in den Lodges und Camps bereitstehende meist nur kurz abgekochte Wasser
in Thermoskannen sollte man sicherheitshalber höchstens zum Zähneputzen
gebrauchen. Zum Trinken ist das "Soda-Wasser" in verschlossenen
Flaschen bestens geeignet. Es schmeckt wie unser stilles Sprudelwasser.
Ich empfehle, diese Wasserflaschen auch mit auf die Safari zu nehmen.
Wer sich unsicher ist, verzichtet vielleicht auf frischen Salat, meidet
auch die Eiswürfel für den Drink.
Informiert Euch über dieses Thema aber selbst in den diversen Reiseführern
und lest die Ratschläge Eures Veranstalters.
Keine Angst jedoch bei den angebotenen Speisen in gut ausgesuchten Safari-Lodges!
In Euren Medizinvorrat gehören neben Sonnenschutzmitteln
für kleine Hautverletzungen ein Desinfektionsmittel, auch Immodium-Akut
gegen Durchfall, ein Mückenstift usw. Besorgt Euch vor der Abreise
in einer Apotheke für alle Fälle Injektionsspritzen (Infektionsgefahr
/Aids), weil man sich nicht immer auf die Sterilität der Injektionsspritzen
in Afrika verlassen kann.
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