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Ein Urlaub mit einer Reise nach Kenia oder Tansania ist nicht zu vergleichen
mit einem Mallorcaflug oder einem Zeltcamping in Frankreich.
Wo es da nur einer kurzfristigen Entscheidung bedarf, ist eine Safarireise
keine Last-Minute-Entscheidung. Hier ist Planung notwendig, die schon
Monate vorher beginnen sollte, damit es auch der schönste Urlaub
des Lebens werden könnte!
1. genaueste Überlegungen über die Ziele und den Zweck
dieser Reise sollten eingehend überlegt werden
2. Kenntnisse des Urlaubszieles sind wirklich sehr hilfreich und helfen
sehr bei der Planung
3. medizinisches muss sehr früh,
mindestens 3 Monate vorher mit einem Arztbesuch verbunden werden
Fremde Menschen, Sitten und Gebräuche erwarten uns dort ebenso wie
vielleicht auch Gefahren, mit denen wir vielleicht in unserer "Zivilisation"
umzugehen verlernt haben.
Wir vertragen das Essen evt. nicht gleich so gut, das Leitungswasser
ist für uns Europäer nicht genießbar, obwohl unsere
afrikanischen Freunde es ohne Probleme trinken können!
In den Naturparks Afrikas laufen wilde Tiere herum, die einen sofort
töten können, wenn man aus dem Auto steigt!
Wenn ich also eine solche Safari plane, ist es unumgänglich, Reiseliteratur
über dieses Land zu kaufen und auch zu lesen! Hiermit erlange
ich die ersten wichtigen Erkenntnisse über mein Ziel.
Eine Auswahl der Reiseliteratur über Kenia und Tansania:
Polyglott, Kümmerly+Frey, APA Guides Kenia, Horst und Wally Hagen,
Der Grosse Goldstadt, Karl-Wilhelm Berger, Suntree Guides, Nelles Verlag
Kenia, APA Guides Ostafrika, DuMont Ostafrika, Nelles Verlag Tanzania,
Hildebrands Urlaubsführer Kenia, usw.
Manche Internetforen helfen da auch. Man achte jedoch darauf, dass es
auch Foren gibt, die den Schwerpunkt haben, nur neue Nachrichten zu kommentieren
oder die eigenen Interessen der Mitglieder beinhalten.
In vielen Reiseführern und natürlich im Internet sind Landkarten
und Gebietskarten zu finden. Sie sollten als wichtige Hilfe zur
Safariplanung herangezogen werden!
Die Karten machen bewusst, wie groß Kenia (oder Tansania)
ist. Je nach Anzahl der angesetzten Safaritage kann man ausrechnen, wie
viele Ziele (Nationalparks) man auswählen sollte, um nicht ständig
auf der Straße von Park zu Park unterwegs zu sein.
Wenn man einkalkuliert, dass die Strassenverhältnisse in Kenia oder
Tansania sehr oft nur eine Tagesleistung der Kilometer zulassen, die weit
unter den uns in Europa gewohnten zulassen, können so manche Vorstellungen
nach den gewünschten Zielen schnell gestrichen werden. Man sollte
eine Strecke von 30 - 40 Km pro Stunde bei Autofahrten einkalkulieren
und dabei dann eine gute Strassenkarte heranziehen.
Pro Nationalpark sollten schon mindestens zwei Übernachtungen eingeplant
werden, damit die Pirschfahrten nicht nur am späten Nachmittag auf
der Hinfahrt und am nächsten Tag in der Frühe auf dem Weg zur
nächsten Lodge stattfinden.
Safari-Buchung:
Die Varianten sind die Pauschalbuchung per Reiseunternehmen von Deutschland
aus, eine Buchung bei einem Unternehmen direkt im Urlaubsland (Internet).
Selfmade aus eigner Hand in eigner Verantwortung und Planung wird erfahreneren
Reisenden leichter fallen als einem Neuling.
Wer als Erstreisender nach Ostafrika kommt, ist sicher bestens
bedient mit einem guten Standard-Reiseunternehmen. Die Eindrücke,
die er mit diesem Angebot auf der Safari erlebt, reichen allemal zur vollsten
Zufriedenheit, auch für mehrer Reisen!
Der Abenteuerliche, der sich z.B. während des Strandurlaubes
erst für eine Safari entscheidet, wird evt. den gleichen Genuss erleben,
vielleicht zu einem günstigeren Preis. Um evt. Risiken zu vermeiden,
ist jedoch unbedingt darauf zu achten, daß die Safari bei einem
offiziellen Anbieter gebucht wird, der z. B. auch Versicherungsleistungen
anbietet.
Ein Gewagter, der sich von Deutschland aus eine Safari zusammenstellen
will, muss sich auf eine Menge von Überraschungen und Risiken einstellen,
besonders, wenn er zum ersten mal nach Afrika reist. Buchungen
sind schwierig, können unsicher sein, das gewählten Unternehmen,
die Fahrer oder die Autos sind evt. auch nicht immer zuverlässig.
Zu der grundsätzlichen Unkenntnis der spezifischen Gepflogenheiten
käme hier dann noch die Orientierungslosigkeit hinzu.
Mitnahme von kleinen Kindern:
Sicher möchten Eltern auch ihren kleineren Kindern den Zauber der
Tierwelt Ostafrikas gern bieten. Verantwortungsvolle Eltern bedenken jedoch,
daß es für die jungen Menschen Probleme geben kann, die für
einen Erwachsenen keine große Rolle mehr spielen. Bei teilweise
sehr anstrengenden und langen Busfahrten zu den jeweiligen Reservaten
zeigen Kinder recht schnell ihre Ungeduld (Kondition), die Nahrung in
diesem exotischen Land kann viel schneller als bei Erwachsenen zu Magenverstimmungen
führen. Ihr erweist Euch und in erster Linie Euren Kindern den größten
Gefallen, wenn Ihr über diese Probleme mit Eurem Hausarzt sprecht.
Könnte es vielleicht auch zutreffen, daß die Interessen Eurer
Kinder nicht den Euren entsprechen und sie vielleicht lieber etwas ganz
anderes in den Ferien machen möchten?
Gute Vorbereitung ist also wichtig. Grundsätzlich immer die aktuellen
Empfehlungen des Auswärtigen
Amtes lesen!
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