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Vor Antritt der Safari wird der Gast von der Reiseleitung
zu einem Informationsnachmittag eingeladen. Wir erfahren viel über den
Verlauf der Safari, auch über das Verhalten gegenüber den Einheimischen.
So sollte man sich beim Busfahrer informieren, welche Personen man fotografieren
darf. Das Fotografieren der Kühe eines jungen Massaihirten z.B. brachte
mir ebenso Ärger ein wie ein Portrait eines Masai-Kriegers
(interner Link), der
plötzlich das zehnfache des ausgehandelten Preises wollte.
Es ist den Safarifahrern vorgeschrieben, daß sie nur ein paar Minuten
an einem Motiv verweilen dürfen, um dann anderen Bussen Platz zu machen.
Er darf die vorgeschriebenen Wege nicht verlassen, um die Natur zu schonen,
sollte nicht hupen, um ruhende Löwen aufzuscheuchen oder mit dem Auto
galloppierende Gnus jagen.
Der Safaribusfahrer lebt in großem Maße vom Trinkgeld seiner Gäste. Manche
sind leider oft deswegen bestechlich, die Safariregeln zu ignorieren und
o.g. Unsinn zu veranstalten.
Schon mit geringen Englischkenntnissen kann sich jedermann in Kenia oder
Tansania verständigen, sodaß man auch diesem Übermut entgegentreten
kann.
Beachtet bitte auch die Sicherheitshinweise des Auswärtigen
Amtes.
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