Tansania 2004

19.11.04 Hannover - Amsterdam - Arusha Kilimanjaro Airport


 

Ein besonderer Urlaub 2004 sollte es werden, ein Geburtstagsgeschenk an mich selbst, eine Reise nach Ostafrika.
Zwei Anbieter waren dabei für mich in die engere Wahl gekommen : www.safari.de und www.jambotours.de , wobei Jambo-Tours das schnellere Angebot abgegeben hatte, mit einem Preis der so ganz in meinem Budget lag.

22:40 Landung am Kilimanjaro Airport.

Endlich, jetzt bin ich in Afrika , das Abenteuer konnte beginnen!! Mein Sitznachbar Herr Edi, den ich während des Fluges kennen gelernt hatte und ich nahmen die Gelegenheit und verließen hinten den Flieger, da sich die Passagiere vorne beim aussteigen quetschten. So waren wir dann auch die ersten am Visa Schalter. Weiter zum Gepäckband , Edi’s Koffer kam als erstes und wir verabschiedeten uns, bei mir dauerte es noch bis die Taschen kamen.
In der Wartehalle fand ich dann sogleich das Schild mit meinem Namen und lernte Anthony kennen, meinen Guide. Und vor dem Airport traf ich auch wieder auf Edi, der kein Taxi gefunden hatte, welches ihn nach Moshi bringen sollte, schier zu teuer.
Anthony holte den Jeep und kurzerhand wurde Edi auch mit eingepackt und die 25 Kilometer mit nach Arusha genommen und in Christlichen Mission abgesetzt. Edi wollte dann am nächsten Tag mit dem Bus nach Moshi.
Eine Frage brannte mir natürlich die ganze Zeit auf der Seele und so richtete ich sie an Anthony, wie viele wir denn nun auf Safari seien? Da bekam ich zur Antwort, erst hätten sich sechs Leute gemeldet, dann vier und nun wäre es nur noch Petra allein. Super !! Hatte somit einen Führer und den Jeep, quasi als Privatsafari, was wollte ich mehr.

 
 
 
 

Um 23:20 war auch ich dann endlich am Ziel : Arusha Coffee Lodge (5*)
Die Coffee Lodge liegt am Rande von Arusha genau am Fuße des Mount Meru. Wenn man vom Flughafen kommt muss man erst durch die ganze Stadt. Arusha war zwar zu diesem Zeitpunkt noch beleuchtet, aber alle Menschen waren wohl schon schlafen gegangen.
Bei der Auffahrt zur Lodge erst durch ein Tor und einer kleinen Allee zu Haupthaus. Ein Empfangs-Komitee von 5 Personen wartete dort am Eingang schon auf mich. Erst eine herzliche Begrüßung dann die Daten vom Pass hinterlegt, wurde gefragt ob ich noch etwas essen oder trinken wollte (gute Idee), aber erst das Gepäck in den Bungi und diesen begutachten.

 
 
Arusha  Coffee Lodge
 
 


Da es sehr dunkel war fiel mir nicht auf, wie viele Krabbeltiere sich auf dem Boden so tummelten, ansonsten waren die Bungalows ausreichend und gut beleuchtet. Mein Bungalow selber war erste Sahne, wie im Internet beschrieben. Couch mit dicken Lümmelkissen, auf dem Tisch ein Rosenstrauß und eine kleine Flasche Portwein. Eine schöne Kaminecke, die bestimmt zu einer anderen Jahreszeit gut zu gebrauchen ist. Na und das Himmelbett verschlug mir fast den Atem, einfach Klasse! Im Schrank waren Bademantel und Hausschuhe. Auch das Bad, sehr schön hergerichtet, mit vielem kleinen Gedöns was Frauen so lieben. Es soll in jedem Bungi anders aus sehen stand im Internet.
Thema sind die verschiedenen Kaffeeprodukte , Latte, Cappuccino, Espresso usw., mein Bad sah nach Espresso aus. Sogar ein Kühlschrank mit Wasser und Kaffee und Tee samt Zubereiter war vorhanden.
Ich bedankte mich bei den Pagen, und nach dem sie gegangen waren warf ich mich erst mal mit ausgebreiteten Armen in dieses himmlische Bett. Dann war es Zeit für den Drink. Da musste ich mich beeilen, zurück zum Haupthaus über jede Menge kleiner Grillen , ab in die Bar (die nur für mich noch mal geöffnet hatte) ein Safari Bier bestellt und schon war es 00:00 Happy Birthday.

 
 
Wohnraum in der Arusha Coffee Lodge