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Ruhetag, trotzdem warf mich der Wecker früh aus dem Bett, man hat
ja sonst nichts vom Tag.
Da die Sonne schon aufgegangen war hatte ich jetzt einen guten Blick
auf meine Umgebung. Kaffeepflanzen wohin man nur schaut. Auf dem Weg
zum Frühstück begutachtete ich erst mal die kleinen Bäumchen, aber Kaffeebohnen
hingen noch nicht daran, ist wohl nicht die rechte Jahreszeit.
Im Haupthaus mit den großen Fensterflügeln begrüßte mich Mister Hudson
und erklärte das er für mich zuständig sei , was das Essen betraf. Nahm
also an meinem zugewiesenen Tisch platz und bestellte erst mal einen
schönen Kaffee wenn ich schon mal auf einer solchen Plantage bin. Das
Buffet strotzte nur so vor einheimischen Obstsorten und anderen Leckereien.
Ein besonderer Genuss der Akazien-Honig, viel besser als zu Hause, dazu
Toast und Croissons. Als mir Mr. Hudson dann auch noch stolz erzählte
daß am Nachbartisch der 1.Minister von Tanzania zum Frühstück
saß, war ich dann auch sehr beeindruckt.
Vom Frühstück gestärkt begab ich mich an den Pool.
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Dieser liegt an einem Seitenbereich des Haupthauses und hat eine Sonnenterrasse
mit Liegen , Auflagen und Badetüchern. Man sieht dabei auch auf einen
Anbau, der aber unbenutzt schien. Die Grillen die am Abend noch auf
dem Boden hockten, saßen nun in den Bäumen und machten einen höllen
Lärm.
Gegen 11 Uhr brachte mir Mr. Hudson dann einen Tee und eingelegte Aprikosen.
Beim Verzehr nahm ich diverse Geburtstagsgrüße von den Lieben
daheim entgegen. Eine runde durch den Pool und das Buch ( Hardy Krüger
: Eine Farm in Afrika ) aufgeschlagen, doch irgendwie war an Ruhe nicht
zu denken. Die Grillen machten mich ganz gaga und als einige Angestellte
auch noch die Putzwut in der Nähe des Pools befiel, platzte mir der
Kragen. Nun, die Sonne stand jetzt eh hoch im Zenit, so machte ich mich
erst auf, um einen Salat zu essen, dann zum Bungi, die Terrasse belegt
und das Reisetagebuch auf den neusten Stand gebracht. Des weiteren die
Camera geschnappt und eine Fotosafari über die Plantage begonnen auf
der Suche nach einem guten Ausblick auf den Mount Meru. Leider hatte
ich da wenig Glück, der Berg wurde durch eine Menge hoher Bäume verdeckt
und war nicht sehr fotofreundlich. Dabei konnte ich die ganze Anlage
aber recht gut in Augenschein nehmen. Die 32 Doppelbungalows verteilen
sich recht schön zwischen den Kaffeepflanzen. Die Wohneinheiten
liegen dabei gegeneinander, so sieht man seinen Nachbarn nicht beim
Sonnenbaden zu. Und wenn man die Anlage verlässt, Kaffee wo hin man
nur blickt. Gegen Abend war dann auch schon wieder ans Einpacken zu
denken, nur nichts vergessen. Dann für eine Drink an die Bar, von hier
hat man einen sehr schon Blick auf den großen Teich ( abends quakt nur
etwas laut ein Ochsenfrosch), dann gleich nebenan ins Restaurant wo
ich am Morgen schon gefrühstückt hatte, zum Dinner, mit exellenter Küche.
Es war spät geworden und schon wieder Zeit zum schlafen, aber ich war
sehr gespannt auf den nächsten Tag
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