Tansania 2004

20.11.04 Arusha Coffee Lodge


 
 

Ruhetag, trotzdem warf mich der Wecker früh aus dem Bett, man hat ja sonst nichts vom Tag.
Da die Sonne schon aufgegangen war hatte ich jetzt einen guten Blick auf meine Umgebung. Kaffeepflanzen wohin man nur schaut. Auf dem Weg zum Frühstück begutachtete ich erst mal die kleinen Bäumchen, aber Kaffeebohnen hingen noch nicht daran, ist wohl nicht die rechte Jahreszeit.
Im Haupthaus mit den großen Fensterflügeln begrüßte mich Mister Hudson und erklärte das er für mich zuständig sei , was das Essen betraf. Nahm also an meinem zugewiesenen Tisch platz und bestellte erst mal einen schönen Kaffee wenn ich schon mal auf einer solchen Plantage bin. Das Buffet strotzte nur so vor einheimischen Obstsorten und anderen Leckereien. Ein besonderer Genuss der Akazien-Honig, viel besser als zu Hause, dazu Toast und Croissons. Als mir Mr. Hudson dann auch noch stolz erzählte daß am Nachbartisch der 1.Minister von Tanzania zum Frühstück saß, war ich dann auch sehr beeindruckt.
Vom Frühstück gestärkt begab ich mich an den Pool.

 
 
Swimmingpool der Arusha Coffee Lodge
 
 


Dieser liegt an einem Seitenbereich des Haupthauses und hat eine Sonnenterrasse mit Liegen , Auflagen und Badetüchern. Man sieht dabei auch auf einen Anbau, der aber unbenutzt schien. Die Grillen die am Abend noch auf dem Boden hockten, saßen nun in den Bäumen und machten einen höllen Lärm.
Gegen 11 Uhr brachte mir Mr. Hudson dann einen Tee und eingelegte Aprikosen. Beim Verzehr nahm ich diverse Geburtstagsgrüße von den Lieben daheim entgegen. Eine runde durch den Pool und das Buch ( Hardy Krüger : Eine Farm in Afrika ) aufgeschlagen, doch irgendwie war an Ruhe nicht zu denken. Die Grillen machten mich ganz gaga und als einige Angestellte auch noch die Putzwut in der Nähe des Pools befiel, platzte mir der Kragen. Nun, die Sonne stand jetzt eh hoch im Zenit, so machte ich mich erst auf, um einen Salat zu essen, dann zum Bungi, die Terrasse belegt und das Reisetagebuch auf den neusten Stand gebracht. Des weiteren die Camera geschnappt und eine Fotosafari über die Plantage begonnen auf der Suche nach einem guten Ausblick auf den Mount Meru. Leider hatte ich da wenig Glück, der Berg wurde durch eine Menge hoher Bäume verdeckt und war nicht sehr fotofreundlich. Dabei konnte ich die ganze Anlage aber recht gut in Augenschein nehmen. Die 32 Doppelbungalows verteilen sich recht schön zwischen den Kaffeepflanzen. Die Wohneinheiten liegen dabei gegeneinander, so sieht man seinen Nachbarn nicht beim Sonnenbaden zu. Und wenn man die Anlage verlässt, Kaffee wo hin man nur blickt. Gegen Abend war dann auch schon wieder ans Einpacken zu denken, nur nichts vergessen. Dann für eine Drink an die Bar, von hier hat man einen sehr schon Blick auf den großen Teich ( abends quakt nur etwas laut ein Ochsenfrosch), dann gleich nebenan ins Restaurant wo ich am Morgen schon gefrühstückt hatte, zum Dinner, mit exellenter Küche. Es war spät geworden und schon wieder Zeit zum schlafen, aber ich war sehr gespannt auf den nächsten Tag