Tansania 2004 21.11.2004 Lake Manyara / Mto wa Mbu
/ E Unoto Retreat Lodge |
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Putzmunter in der Früh erwacht , an diesem Tag ging es nun in die
Wildnis. An der Rezeption noch die Rechnung bezahlt und dann durfte
ich mich ins Gästebuch hinter dem 1.Minister eintragen. Und da war auch
schon Anthony mit unserem Jeep : Jambo, Habari ? Er schaute erstaunt,
grinste, antwortete aber auf englisch. Alles beisammen und es ging ab
in die Weite Afrikas. |
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Nach dem Essen ging es weiter, wir bogen dann rechts ab, weiter durch das Rift Valley und in Mto wa Mbu wieder rechts , das Hinweisschild der Lodge versprach eine Strecke von weiteren 10 Km. War die Straße bis jetzt das reinste Vergnügen, kam diese eher einer Buckelpiste gleich. Na und eine Straße konnte man es nun wirklich nicht nennen. Über Stock und Stein rauf und runter und dann konnte ich die Lodge in der Ferne schon erkennen. Wie ein Massai Dorf malerisch an den Grabenbruch gebaut. An der Auffahrt zur Lodge ging es dann auch noch mal steil nach oben, hier war Allrad wirklich von Nöten. Auch hier in der E Unoto Retreat Lodge (5*) wurde ich herzlich begrüßt und musste die Formalitäten erledigen. Habe mit Anthony noch schnell die Zeit für den Game Drive abgesprochen und dann bekam ich auch gleich meinen Bungalow zugewiesen. Das mir ein Butler zur Verfügung stand, hatte ich erst mal überhört. Es ging also von der Rezeption an Bougainvillie Sträuchern auf einem befestigten Weg den Hügel hinauf , zum Bungalow G. |
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Und diese Ruhe, ich vergaß vollkommen die Zeit und hätte fast mein Mittag verpasst. Als ich mich dann auf den Weg zum Restaurant machte, erblickte ich auf einem Baum einen Marabu, der sich putzte. Klasse der Tag fing schon super an. Im Restaurant wartete dann auch Joseph schon auf mich. Vom offenen Pavillon (Restaurant) hatte ich beim Essen einen super rundum Blick und konnte auch den Pool bewundern. Zuerst dachte ich , komisch das Wasser sieht ja merkwürdig dreckig aus, aber ich erkannte schnell das es sich hier um einen Naturpool handelte, der direkt ins Gestein gesprengt war. So hatte das Wasser von einem bestimmten Blickwinkel aus eine bräunliche Farbe, aber es war wirklich klar und sauber. Leider blieb zum Schwimmen keine Zeit, Anthony wartete schon und es ging los ins erste Reservat dem Lake Manyara. Aber erst mal wieder die Fahrt über die Buckelpiste nach Mto wa Mbu. Die Farbe grün dominierte am Eingang des Parks und Anthony erklärte daß es an dem vielen Grundwasser läge. Und wir waren kaum ein paar Meter gefahren stießen wir schon auf die erste Gruppe Elefanten. Bin sehr sentimental und mir kamen die Tränen! Es ging weiter als wir merkten, das die Elefanten sich gestört fühlten. Auf dem Weg zum See sind mir dann der ein und andere exotische Vögel ( Hagedasch, Silberwangenhornvogel uvm.) vor die Linse gekommen, aber leider nicht die berühmten Baumlöwen. Am See dann was für eine Enttäuschung, keine Flamingos, dafür Giraffen große anmutig sanftäugige dahin stolzierende Tiere und sehr fotofreundlich, Zebras und jede Menge Warzenschweinchen. Aber hier am Ufer des Sees sah alles doch recht karg aus, viele abgestorbene Bäumstämme standen hier herum, ein krasser unterschied zum Baumreichtum des übrigen Parks. |
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Weiter Giraffen und Elefanten , Impalas und eine kleine Gruppe Mungos. Nach gut 4 Stunden Game Drive verließen wir den Park vorbei an einer Gruppe Grüner Meerkatzen und einem Dik-Dik. Wieder in der Lodge lud ich meinen Guide auf ein Bier an die Bar ein, und während die Sonne unterging ließen wir den Tag Revue passieren. Zurück im Bungi musste ich erst mal die Tür zur Terrasse öffnen, wollte doch unbedingt beim Einschlafen die Stimme Afrikas hören. |
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