Tansania-Safari 2008


 
 

Vom Tarangire Nationalpark zum Lake Manyara

 
 

Am nächsten Tag ging es nach der morgentlichen Safari im Tarangire NP - es zog eine riesige Büffelherde mit etwa 100 Tieren vorbei, Elefanten im Familienverbund, Giraffen , Warthogs und Antilopen und all das bei einem Reifenplatten - weiter zum westlichen Grabenbruch am Lake Manyara.

 
 

  

Manyara am Westrand des Großen Grabens

Der Grabenbruch am Lake Manyara

 
  Unsere Route zum Lake Natron musste leider geändert werden. Der heilige Berg der Massai, der vulkanische Oldoinyo Lengai spuckte Rauch und Geröll. Es war wirklich sehr schade, andere Guides sind die Strecke gefahren, es muss sehr eindrucksvoll gewesen sein. Unser Edwin war sehr vorsichtig und wollte nach Rückversicherung mit Arusha aufgrund von TV- und Pressemeldungen kein Risiko eingehen. Schade war es insofern, da nur wenige Tour-Routen diese Strecke überhaupt fahren, sie soll sehr abenteuerlich entlang des Rift Valleys sein.
Im Nachhinein haben wir es allerdings nicht mehr so sehr bereut, sind wir doch daher direkt in Richtung Ngorongoro und Serengeti gefahren und konnten diese wunderschöne Strecke zwei Mal und somit intensiver betrachten.

Wir nächtigten im sehr schönen Migunga Forest Tented Camp, das ebenso wie das verpasste Lake Natron Camp zur Moivaro-Gruppe gehört. Mit uns war nur ein einziger amerkanischer Gast dort am Lake Manyara. Aus einem Gespräch am Nachbartisch hörten wir, dass er über Amsterdam nach Tansania eingereist ist.
Eine wahrlich weite Reise nach Tansania nehmen unsere amerikanischen Freunde da in Kauf. Es ginge doch bestimmt auch von den USA direkt nach Kapstadt, Johannesburg oder Nairobi ?

 
 



 
  Das Migunga Tented Camp hat sehr schön eingerichtete Zelte mit angebautem Bad und allem Drum und Dran mitten im Wald, der vorwiegend aus Gelbfieber-Akazien besteht. Insektenspray, Taschenlampen - alles stand bereit. Wir bekamen dort das beste und zarteste, ja ganz zarte Beef während unserer Safari-Tour überhaupt serviert und das beste Essen aus einer winzigen unscheinbaren Küche.
Freundliche Fledermäuse starteten auf unserer Zeltterrasse einen Tieflug auf uns aber eigentlich waren die Flüge eher ans Licht zur Insektenspeisung gerichtet. Diesen Flugverkehr gab es die ganze Nacht.

In Migunga erfuhren wir, dass es etliche Stornierungen gegeben hatte.
Viele Safari-Gäste, die über Nairobi einfliegen hatten storniert ob der Unruhen in Kenia. Hatten einen Nachmittag der Ruhe an vielen Rindern vorbei mit einem Walk zu dem von hier aus aber doch nicht erreichbaren Lake Manyara mit herrlicher Aussicht auf das Rift Valley.
Der See war trotz naher Sichtung nicht zu bekommen, wir brachen in dem weicher werdenden Untergrund ein, der langsam schlammig wurde.
Einsame Gnus gesellten sich in der Ferne -so müssen sich Hoffende gefühlt haben, die jemals eine vermeintliche Oase erreichen wollten.